Die Thematik „Heterogenität und Integration“ ist eine gegenwärtig zentrale Herausforderung unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund hat sich das Institut für Sportwissenschaft der Universität Augsburg unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Helmut Altenberger diese Thematik zum Forschungsschwerpunkt gemacht. Unausweichlich richtet sich der Blick auch auf die Schule, die neben der Bildung zunehmend Erziehungsaufgaben übernehmen muss. In diesem Kontext entwickelte der Lehrstuhl für Sportpädagogik ein pädagogisch-didaktisches Konzept für ein interkulturelles Schulsportprojekt und hat das Projekt „KulturManege“ ins Leben gerufen.
Das Anliegen des Schulsportprojektes „KulturManege“ war es, über das Fach Sport einen Beitrag zur sozialen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu leisten.
Ziel des Projektes war es, soziale Impulse zu setzen und den Kindern während dieser Woche interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln, um sie dadurch zu befähigen, sich besser in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.
Das Programm bot allen 7. Klassen des Gymnasiums die Möglichkeit sich eine Woche lang über die Sportart Bewegungskünste mit interkulturellen Lerninhalten wie z.B. Umgang mit Fremdheit, oder nichtwertender Umgang mit Differenz auseinander zu setzen. Drei Klassen (7B, 7C und 7E) wurden in Regen-Raithmühle im Bayerischen Wald zusammengeführt. Zwei Klassen (7A, 7D) fuhren zusammen mit einer 6. Klasse vom Erasmus-Grasser-Gymnasium München nach Berchtesgaden. Die begleitenden Lehrkräfte waren Frau Hangen, Frau Rößle, Herr Hartmann, Herr Schuster und Herr Eberherr.
Abschluss und zugleich Höhepunkt der Projektwoche bildete eine große Showgala in der aus allen Nähten platzenden Stadthalle, bei der alle Schüler in einer gemeinsamen Aufführung unterstützt durch professionelle Künstler und im Rahmenprogramm ihre neuen Erkenntnisse, Arbeitsergebnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten präsentieren konnten (Stefan Eberherr).